Compositeur: Franz Schubert (1797-1828)
Poéte: Johann Gabriel Seidl (1804-1875)

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Interprété par: Peter Schöne - Bariton / Boris Cepeda - Piano
Enregistré: jeudi 2 avril 2009 - Erfurt



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Ihr lieben Mauern hold und traut,
Die ihr mich kühl umschließt,
Und silberglänzend niederschaut,
Wenn droben Vollmond ist!

Ihr saht mich einst so traurig da,
Mein Haupt auf schlaffer Hand,
Als ich in mir allein mich sah,
Und Keiner mich verstand.

Jetzt brach ein ander Licht heran,
Die Trauerzeit ist um,
Und Manche zieh'n mit mir die Bahn
Durch's Lebensheiligtum.

Sie raubt der Zufall ewig nie
Aus meinem treuen Sinn,
In tiefster Seele trag' ich sie,
Da reicht kein Zufall hin.

Du Mauer wähnst mich trüb wie einst,
Das ist die stille Freud;
Wenn du vom Mondlicht widerscheinst,
Wird mir die Brust so weit.

An jedem Fenster wähnt ich, dann
Ein Freundeshaupt, gesenkt,
Das auch so schaut zum Himmel an,
Das auch so meiner denkt.

Source & Alternative: www.lieder.net

Création

écrit: März 1826

publié: 1828

Key: F

Characteristic:

Zur Veröffentlichung

Zur Quellenlage (Manuskripte etc.) kann man sich im thematischen Verzeichnis von O.E.Deutsch informieren.

Ein Manuskript des Liedes findet sich in der in der Library of Congress Washington D.C. Das Digitalisat kann online studiert werden.

 



Geschrieben von: Peter Schöne

Partition

l'étude des manuscrits
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