Compositeur: Franz Schubert (1797-1828)
Poéte: Ludwig Christoph Heinrich Hölty (1748-1776)

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Interprété par: Peter Schöne - Bariton / Holger Berndsen - Piano
Enregistré: vendredi 3 juillet 2015 - Würzburg



Paroles et informations sur d'autres compositions

Holder klingt der Vogelsang,
Wenn die Engelreine,
Die mein Jünglingsherz bezwang
Wandelt durch die Haine.

Röter blühen Tal und Au,
Grüner wird der Wasen,
[Wo die Finger meiner Frau
Maienblumen lasen.]1

Ohne sie ist alles tot,
Welk sind Blüt' und Kräuter;
Und kein Frühlingsabendrot
Dünkt mir schön und heiter.

Traute, minnigliche Frau,
Wollest nimmer fliehen;
Daß mein Herz, gleich dieser Au,
Mög' in Wonne blühen!

1 Schubert: "Wo mir Blumen rot und blau / Ihre Hände lasen"

Source & Alternative: www.lieder.net

Création

écrit: Mai 1816

publié: 1885

Key: EDur

Schema: Strophenlied

Characteristic:

Zum Text

Ludwig Christoph Heinrich Hölty muss ein ungeheuer wissbegieriger Mensch gewesen sein. Schon als kleiner Junge las er alles, was er in die Hände bekam. Man sagt, er sei ein sehr hübscher Junge gewesen. Jedoch wurde er von Blattern entstellt genau in der Woche, in der auch seine Mutter an Schwindsucht starb. Er selbst durfte kaum 28 Jahre alt werden, als auch ihn die Schwindsucht hinweg raffte. Mit nur 25 Jahren schrieb er 1773 das vorliegende Gedicht, welches Schubert im Alter von 19 Jahren 1816 vertonte. Es findet sich in dem von Johann Heinrich Voss herausgegebenen Gedichtband aus dem Jahr 1804 auf Seite 175.2

Zur Veröffentlichung

Zur Quellenlage (Manuskripte etc.) kann man sich im thematischen Verzeichnis von O.E.Deutsch informieren.

Das Autograph liegt in der Wienbibliothek im Rathaus und kann dort eingesehen werden.

Die Erstveröffentlichung besorgte Max Friedländer 1885 in Band VII als Nr. 3. 3


Geschrieben von: Peter Schöne

Partition

Friedlaender Bd. VII » 010

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