Composer: Franz Schubert (1797-1828)
Author: Ludwig Christoph Heinrich Hölty (1748-1776)

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Artists: Peter Schöne - Bariton / Olga Monakh - Piano
Recorded: Saturday, 25 August 2012 - Berlin



Lyrics

Freuden sonder Zahl
Blühn im Himmelssaal
Engeln und Verklärten,
Wie die Väter lehrten.
O da möcht ich sein,
Und mich ewig freun!

Jedem lächelt traut
Eine Himmelsbraut;
Harf und Psalter klinget,
Und man tanzt und singet.
O da möcht' ich sein,
Und mich ewig freun!

Lieber bleib' ich hier,
Lächelt Liebchen mir
Einen Blick, der saget,
Daß ich ausgeklaget.
Selig dann mit ihr,
Bleib' ich ewig hier!

 

Sources & alternative Compositions: www.lieder.net

Creation

Written: Mai 1816

Published: 1895

Key: E-Major

Schema: Strophenlied

Characteristic:

Zum Text

Ludwig Christoph Heinrich Hölty muss ein ungeheuer wissbegieriger Mensch gewesen sein. Schon als kleiner Junge las er alles, was er in die Hände bekam. Man sagt, er sei ein sehr hübscher Junge gewesen. Jedoch wurde er von Blattern entstellt genau in der Woche, in der auch seine Mutter an Schwindsucht starb. Er selbst durfte kaum 28 Jahre alt werden, als auch ihn die Schwindsucht hinweg raffte. Mit nur 25 Jahren schrieb er 1773 das vorliegende Gedicht, welches Schubert im Alter von 19 Jahren 1816 vertonte. Es findet sich in dem von Johann Heinrich Voss herausgegebenen Gedichtband aus dem Jahr 1804 auf Seite 191.1

Zur Veröffentlichung

Zur Quellenlage (Manuskripte etc.) kann man sich im thematischen Verzeichnis von O.E.Deutsch informieren.

Das Autograph kann online studiert werden. Es liegt in der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek. Vorbesitzer waren laut schubert-online.at Ferdinand Schubert, Anton Diabelli & Co.: Verlagshaus, C. A. Spina: Verlagshaus, Friedrich Schreiber, Alwin Cranz sen., Alwin Cranz jun., Heinrich Eisenmann (London), Familie Mannheim(London). Sammelmanuskript 3 Bll. mit D 371, D 431, D 432 und Canon a trè in B, D deest; Teil eines ursprünglich umfangreicheren Heftes mit sechs Liedern (zusätzlich D 429 und D 430) 2

Im Manuskript heißt es in der dritten Strophe "Lächelt Laura mir".

Die Erstveröffentlichung geschah in der Alten Gesamtausgabe 1895.


Geschrieben von: Peter Schöne

Score

Friedlaender Bd. VII » 111

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Source of score imslp.org: Seligkeit.pdf