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  • Klaglied

    Meine Ruh' ist dahin, Meine Freud' ist entflohn, In dem Säuseln der Lüfte, In dem Murmeln des Bachs Hör' ich bebend nur Klageton. Seinem schmeichelnden Wort, Und dem Druck seiner Hand, Seinem heißen Verlangen, Seinem glühenden Kuß, Weh' mir, daß ich...

  • Lied eines Schiffers an die Dioskuren

    Dioskuren, [Zwillingsterne]1, Die ihr leuchtet meinem Nachen, Mich beruhigt auf dem Meere Eure Milde, euer Wachen. Wer auch, fest in sich begründet, Unverzagt dem Sturm begegnet; Fühlt sich doch in euren Strahlen Doppelt muthig und gesegnet. Dieses...

  • Im Walde - zweite Fassung

    Ich wand're über Berg und Tal Und über grüne Heiden, Und mit mir wandert meine Qual, Will nimmer von mir scheiden. Und schifft' ich auch durch's weite Meer, Sie käm' auch dort wohl hinterher. Wohl blüh'n viel Blumen auf der Flur, Die hab' ich nicht...

  • Der Zwerg

    Im trüben Licht verschwinden schon die Berge, Es schwebt das Schiff auf glatten Meereswogen, Worauf die Königin mit ihrem Zwerge. Sie schaut empor zum hochgewölbten Bogen, Hinauf zur lichtdurchwirkten blauen Ferne; Die mit der Milch des Himmels [blau]1...

  • An die Leier

    Ich will von Atreus' Söhnen, Von Kadmus will ich singen! Doch meine Saiten tönen Nur Liebe im Erklingen. Ich tauschte um die Saiten, Die Leier möcht ich tauschen! Alcidens Siegesschreiten Sollt ihrer Macht entrauschen! Doch auch die Saiten tönen Nur...

  • Die Rose - Erste Fassung

    Es lockte schöne Wärme, Mich an das Licht zu wagen, Da brannten wilde Gluten; Das muß ich ewig klagen. Ich konnte lange blühen In milden heitern Tagen; Nun muß ich frühe welken, Dem Leben schon entsagen. Es kam die Morgenröte, Da ließ ich alles Zagen...

  • Nachtviolen

    Nachtviolen, Nachtviolen! Dunkle Augen, seelenvolle, Selig ist es, sich versenken In dem samtnen Blau. Grüne Blätter streben freudig Euch zu hellen, euch zu schmücken; Doch ihr blicket ernst und schweigend In die laue Frühlingsluft. Mit erhabnen...

  • Aus Heliopolis I

    Im kalten, rauhen Norden Ist Kunde mir geworden Von [einer]1 Sonnenstadt. Wo weilt das Schiff, wo [winkt]2 der Pfad, Die mich zu [ihren]3 Hallen tragen? Von Menschen konnt' ich nichts erfragen, - Im Zwiespalt waren sie [verloren]4. Zur Blume, die sich...

  • Aus Heliopolis II

    Fels auf Felsen hingewälzet, Fester Grund und treuer Halt; Wasserfälle, Windesschauer, Unbegriffene Gewalt - [Einsam auf Gebirges Zinne Kloster- wie auch Burg-Ruine:]1 Grab' sie der Erinn'rung ein! Denn der Dichter lebt vom Seyn. Athme du den heil'gen...

  • Todesmusik

    In des Todes Feierstunde1.1 Senke, heilige Kamöne, Noch einmal die stillen Lieder, Noch einmal die [süßen]1.2 Töne Auf die tiefe Abschiedswunde Meines Busens heilend nieder, Hebe aus den ird'schen Ringen Die bedrängte reine Seele, Trage sie auf deinen...

  • Am Flusse - Zweite Bearbeitung

    Verfließet, vielgeliebte Lieder, Zum Meere der Vergessenheit! Kein Knabe sing' entzückt euch wieder, Kein Mädchen in der Blütenzeit. Ihr sanget nur von meiner Lieben; Nun spricht sie meiner Treue Hohn. Ihr wart ins Wasser eingeschrieben; So fließt denn...

  • Willkommen und Abschied

    Es schlug mein Herz; geschwind zu Pferde! Es war getan fast eh' gedacht; Der Abend wiegte schon die Erde Und an den Bergen hing die Nacht: Schon stand im Nebelkleid die Eiche Ein aufgetürmter Riese da, Wo Finsterniß aus dem Gesträuche Mit hundert...

  • Wandrers Nachtlied (Über allen Gipfeln ist Ruh)

    Über allen Gipfeln Ist Ruh', In allen Wipfeln Spürest du Kaum einen Hauch; Die [Vögelein]1 schweigen im Walde. Warte nur, balde Ruhest du auch. 1 Schubert: "Vöglein"

  • Wehmut

    Wenn ich durch Wald und Fluren geh', Es wird mir dann so wohl und weh In unruhvoller Brust. So wohl, so weh, wenn ich die Au In ihrer Schönheit Fülle schau', Und all die Frühlingslust. Denn was im Winde tönend weht, Was aufgetürmt gen Himmel steht, Und...

  • Daß sie hier gewesen

    Daß der Ostwind Düfte Hauchet in die Lüfte, Dadurch tut er kund, Daß du hier gewesen. Daß hier Tränen rinnen, Dadurch wirst du innen, Wär's dir sonst nicht kund, Daß ich hier gewesen. Schönheit oder Liebe, Ob versteckt sie bliebe? Düfte tun es und...

  • Lachen und Weinen

    Lachen und Weinen zu jeglicher Stunde Ruht bei der Lieb auf so mancherlei Grunde. Morgens lacht ich vor Lust, Und warum ich nun weine Bei des Abends Scheine, Ist mir selbst nicht bewußt. Weinen und Lachen zu jeglicher Stunde Ruht bei der Lieb auf so...

  • An mein Herz

    O Herz! sei endlich stille! Was schlägst du so unruhvoll? Es ist ja des Himmels Wille, Daß ich sie lassen soll. Und gab auch dein junges Leben Dir nichts als Wahn und Pein: Hat's ihr nur Freude gegeben, So mag's verloren sein! Und wenn sie auch nie...

  • Der liebliche Stern

    Ihr Sternlein, still in der Höhe, Ihr Sternlein, spielend im Meer, Wenn ich von ferne daher So freundlich euch leuchten sehe, So wird mir von Wohl und Wehe Der Busen so bang und so schwer. Es zittert von Frühlingswinden Der Himmel im flüssigen Grün;...

  • Im Frühling

    Still sitz' ich an des Hügels Hang, Der Himmel ist so klar, Das Lüftchen spielt im grünen Tal. Wo ich beim ersten Frühlingsstrahl Einst, ach so glücklich war. Wo ich an ihrer Seite ging So traulich und so nah, Und tief im dunklen Felsenquell Den...

  • Im Haine

    Sonnestrahlen Durch die Tannen, Wie sie fallen, Ziehn von dannen Alle Schmerzen, Und im Herzen Wohnet reiner Friede nur. Stille Sausen Lauer Lüfte, Und in Brausen Zarter Düfte, Die sich neigen Aus den Zweigen, Atmet aus die ganze Flur. Wenn nur immer...


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