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  • Drang in die Ferne

    Vater, du glaubst es nicht, Wie's mir zum Herzen spricht, Wenn ich die Wolken seh', Oder am Strome steh'; Wolkengold, Wellengrün Ziehen so leicht dahin, Weilen im Sonnenlicht, Aber bei Blumen nicht; Zögern und rasten nie, Eilen, als wüßten sie, Ferne...

  • Die abgeblühte Linde

    Wirst du halten, was du schwurst, Wenn mir die Zeit die Locken bleicht? Wie du über Berge fuhrst, Eilt das Wiedersehn nicht leicht. Ändrung ist das Kind der Zeit, Wo mit Trennung uns bedroht, Und was die Zukunft beut, Ist ein blässer's Lebensrot. Sieh,...

  • Die Forelle - Vierte Fassung

    In einem Bächlein helle, Da schoß in froher Eil Die [launige]1 Forelle Vorüber wie ein Pfeil. Ich stand an dem Gestade Und sah in süßer Ruh Des muntern [Fisches]2 Bade Im klaren Bächlein zu. Ein Fischer mit der Rute Wohl an dem Ufer stand, Und sah's...

  • Blondel zu Marien

    In düst'rer Nacht, Wenn Gram mein fühlend Herz umziehet, Des Glückes Sonne mir [entfliehet]1.1, Und ihre Pracht; Da leuchtet fern [Im feurig wonniglichen]1.2 Glanze, Wie in der Liebe Strahlenkranze Ein holder Stern. Und ewig rein Lebt unter Wonne,...

  • Der Jüngling auf dem Hügel

    Ein Jüngling auf dem Hügel Mit seinem Kummer saß, Wohl ward der Augen Spiegel Ihm trüb' und tränennaß. Sah frohe Lämmer spielen Am grünen Felsenhang, Sah frohe Bächlein quillen Das bunte Tal entlang; Die Schmetterlinge sogen Am roten Blütenmund, Wie...

  • Versunken

    Voll Locken kraus ein Haupt so rund! – Und darf ich dann in solchen reichen Haaren, Mit vollen Händen hin und wider fahren Da fühl' ich mich von Herzensgrund gesund. Und küß ich Stirne, Bogen, Auge, Mund, Dann bin ich frisch und immer wieder wund. Der...

  • Grenzen der Menschheit

    Wenn der uralte, Heilige Vater Mit gelassener Hand Aus rollenden Wolken Segnende Blitze Über die Erde sä't, Küß' ich den letzten Saum seines Kleides, Kindliche Schauer [Treu]1.1 in der Brust. Denn mit Göttern Soll sich nicht messen Irgend ein Mensch....

  • Geheimes

    Über meines Liebchens Äugeln Stehn verwundert alle Leute; Ich, der Wissende, dagegen Weiß recht gut was das bedeute. Denn es heißt: ich liebe diesen, Und nicht etwa den und jenen. Lasset nur ihr guten Leute Euer Wundern, euer Sehnen! Ja, mit ungeheuren...

  • Die Liebe hat gelogen

    Die Liebe hat gelogen, Die Sorge lastet schwer, Betrogen, ach, betrogen Hat alles mich umher! Es [rinnen]1.1 heiße Tropfen Die Wange stets herab, Laß ab, [laß ab]1.2 zu klopfen, [Laß ab, mein]1.3 Herz, laß ab! 1.1 Schubert: "fließen" 1.2 Schubert:...

  • Aus Heliopolis I

    Im kalten, rauhen Norden Ist Kunde mir geworden Von [einer]1 Sonnenstadt. Wo weilt das Schiff, wo [winkt]2 der Pfad, Die mich zu [ihren]3 Hallen tragen? Von Menschen konnt' ich nichts erfragen, - Im Zwiespalt waren sie [verloren]4. Zur Blume, die sich...

  • Gesang der Norna

    Mich führt mein Weg wohl meilenlang Durch Golf und Strom und Wassergrab, Die Welle kennt den Runensang Und glättet sich zum Spiegel ab. Die Welle kennt den Runensang, Der Golf wird glatt, der Strom wird still; Doch Menschenherz, im wilden Drang, Es...

  • Des Fischers Liebesglück

    Dort blinket durch Weiden Und winket ein Schimmer Blaßstrahlig vom Zimmer Der Holden mir zu. Es gaukelt wie Irrlicht Und schaukelt sich leise, Sein Abglanz im Kreise Des schwankenden Sees. Ich schaue mit Sehnen Ins Blaue der Wellen Und grüße den...

  • Rastlose Liebe - Zweite Fassung

    Dem Schnee, dem Regen, Dem Wind entgegen, Im Dampf der Klüfte, Durch Nebeldüfte, Immer zu! Immer zu! Ohne Rast und Ruh! Lieber durch Leiden [Möcht']1.1 ich mich schlagen, Als so viel Freuden Des Lebens ertragen. Alle das Neigen Von Herzen zu Herzen,...

  • Geistesgruß - Fünfte Fassung

    Hoch auf dem alten Turme steht Des Helden edler Geist, Der, wie das Schiff vorübergeht, Es wohl zu fahren heißt. "Sieh, diese Senne war so stark, Dies Herz so fest und wild, Die Knochen voll von Rittermark, Der Becher angefüllt; "Mein halbes Leben...

  • Der Unglückliche

    Die Nacht bricht an, mit leisen Lüften sinket Sie auf die müden Sterblichen herab; Der sanfte Schlaf, des Todes Bruder, winket, Und legt sie freundlich in ihr täglich Grab. Jetzt wachet auf der lichtberaubten Erde Vielleicht nur noch die Arglist und...

  • An die Natur

    Süße, heilige Natur, Laß mich gehn auf deiner Spur! Leite mich an deiner Hand, Wie ein Kind am Gängelband! Wenn ich dann ermüdet bin, [Rück]1.1 ich dir am Busen hin, Atme süsse [Himmelslust]1.2, Hangend an der [Mutter Brust]1.3. [Ach, mir ist so wohl...

  • Der Wanderer - Dritte Fassung

    Ich komme vom Gebirge her, Es dampft das Tal, es braust das Meer, Ich wandle still, bin wenig froh, Und immer fragt der Seufzer, wo? Die Sonne dünkt mich hier so kalt, Die Blüte welk, das Leben alt, Und was sie reden, leerer Schall, Ich bin ein...

  • Geheimnis. An Franz Schubert

    Sag an, wer lehrt dich Lieder, So schmeichelnd und so zart? Sie [zaubern]1.1 einen Himmel Aus trüber Gegenwart. Erst lag das Land, verschleyert, Im Nebel vor uns da - Du singst - und Sonnen leuchten, Und Frühling ist uns nah. Den [Alten,...

  • Der Tod und das Mädchen

    Das Mädchen: Vorüber! ach, vorüber! Geh, wilder Knochenmann! Ich bin noch jung, geh Lieber! Und rühre mich nicht an. Der Tod: Gib deine Hand, du schön und zart Gebild! Bin Freund, und komme nicht zu strafen. Sei gutes Muts! Ich bin nicht wild, Sollst...

  • Sehnsucht

    Ach, aus dieses Tales Gründen, Die der kalte Nebel drückt, Könnt' ich doch den Ausgang finden, Ach, wie fühlt' ich mich beglückt! Dort erblick' ich schöne Hügel, Ewig jung und ewig grün! Hätt' ich Schwingen hätt ich Flügel, Nach den Hügeln zög' ich...


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