Komponist: Franz Schubert (1797-1828) Textdichter: Johann Gabriel Seidl (1804-1875)

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Holger Berndsen - Piano
Aufnahme: Samstag, 04. August 2018 - Nürnberg



Liedtext

heutige Schreibweise

Bei dir allein empfind' ich, daß ich lebe,
Daß Jugendmut mich schwellt
Daß eine heit're Welt
Der Liebe mich durchbebe;
Mich freut mein Sein
Bei dir allein!

Bei dir allein weht mir die Luft so labend,
Dünkt mich die Flur so grün,
So mild des Lenzes Blüh'n,
So balsamreich der Abend,
So kühl der Hain,
Bei dir allein!

Bei dir allein verliert der Schmerz sein Herbes,
Gewinnt die Freud an Lust!
Du sicherst meine Brust
Des angestammten Erbes;
Ich fühl' mich mein
Bei dir allein!

Quelle(n) & alternative Kompositionen: www.lieder.net

Entstehung

komponiert: 1828

Veröffentlichung (angezeigt): 13. August 1828

Originaltonart: As-Dur

Liedform: Strophenlied

Besonderheiten:

Zum Text

Textbild
Johann Gabriel Seidl
Zeichnung von M. Grillhofer

Johann Gabriel Seidls Gedicht erhielt Schubert in handschriftlicher Form.

Es erschien jedoch nicht in der gedruckten Ausgabe seiner Gedichte 1826 in Wien beim Verlag Sollinger.

Zur Musik

Schubert vertonte insgesamt fünfzehn Gedichte von Seidl. Elf davon sind Lieder für eine Singstimme mit Klavierbegleitung:

Die Unterscheidung D 866
Bei dir allein D 866
Die Männer sind méchant D 866
Irdisches Glück D 866
Wiegenlied D 867
Der Wanderer an den Mond D 870
Das Zügenglöcklein D 871
Am Fenster D 878
Sehnsucht D 879
Im Freien D 880
Die Taubenpost D 965A

Er war 31 Jahr alt, als er Bei dir allein schrieb.

Schubert vertonte insgesamt fünfzehn Gedichte von Seidl. Elf davon sind Lieder für eine Singstimme mit Klavierbegleitung:

Die Unterscheidung D 866
Bei dir allein D 866
Die Männer sind méchant D 866
Irdisches Glück D 866
Wiegenlied D 867
Der Wanderer an den Mond D 870
Das Zügenglöcklein D 871
Am Fenster D 878
Sehnsucht D 879
Im Freien D 880
Die Taubenpost D 965A

Er war 31 Jahr alt, als er Bei dir allein schrieb.

Zur Veröffentlichung

Zur Quellenlage (Manuskripte etc.) kann man sich im thematischen Verzeichnis von O.E.Deutsch informieren.

Die Erstausgabe besorgte Thaddäus Weigl als op. 95 - VN 2794 in Wien 4.1

Die Unterscheidung. 
Bey dir allein!
Die Männer sind mechant!
Irdisches Glück!

Refrain-Lieder von Joh. Gab. Seidl. In Musik gesetzt für Eine Singstimme mit Pianoforte-Begleitung und dem Dichter freundschäftlichst gewidmet von Franz Schubert.

Aus der amtlichen Wiener Zeitung vom 13. August 1828 4.2


Geschrieben von: Peter Schöne

Noten

Alte Gesamtausgabe Serie XX, Bd. 08, Nr. 509

Neue Gesamtausgabe IV, Bd. 05

Friedländer Bd. III » 066

Bärenreiter Urtext III » 176

Erstdruck

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Originalversion des Liedes

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Quelle imslp.org o.a.: Bei dir allein.pdf