Komponist: Franz Schubert (1797-1828)
Textdichter: Karl Gottlieb Lappe (1773-1843)

Wir empfehlen Ihnen, die Lieder mit einem Kopfhörer anzuhören!

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Boris Cepeda - Piano
Aufnahme: Samstag, 21. Juni 2008 - Berlin



Liedtext

O wie schön ist deine Welt,
Vater, wenn sie golden strahlet!
Wenn dein Glanz herniederfällt,
Und den Staub mit Schimmer malet;
Wenn das Roth, das in der Wolke blinkt,
In mein stilles Fenster sinkt!

Könnt' ich klagen, könnt' ich zagen?
Irre seyn an dir und mir?
Nein, ich will im Busen tragen
Deinen Himmel schon dahier.
Und dies Herz, eh' es zusammenbricht,
Trinkt noch Gluth und schlürft noch Licht.

Quelle(n) & alternative Kompositionen: www.lieder.net

Entstehung

komponiert: Februar 1825

Veröffentlichung (angezeigt): 22. Dezember 1832

Originaltonart: As

Liedform: durchkomponiert

Besonderheiten:

Zum Text

Textbild
Carl Lappe

Karl Lappe veröffentlichte sein Gedicht Im Abendroth in der Zeitung für die elegante Welt Jhg. 1818. Ein Digitalisat dieser Veröffentlichung kann man online einsehen. Das Gedicht findet sich auf Seite 1642.
Diese Zeitung wurde im Verlag Leopold Voß herausgegeben.

Zur Musik

Schubert änderte ein Wort in der zweiten Strophe. Dort heißt es allhier statt dahier.

Zur Veröffentlichung

Zur Quellenlage (Manuskripte etc.) kann man sich im thematischen Verzeichnis von O.E.Deutsch informieren.

Ein Manuskript des Liedes liegt in The Morgan Library New York. Das Digitalisat davon kann online recherchiert werden.

Die Veröffentlichung besorgte A. Diabelli & Co. als Nachlass-Lieferung Nr. 20: Im Abendroth (D799), Scene aus Goethes Faust (D126), Mignons Gesang (D321)

Deckblatt Nachlass 20

Aus der amtlichen Wiener Zeitung vom 22. Dezember 1832:

Wiener Zeitung 1832 12 22


Geschrieben von: Peter Schöne

Noten

Link zum Manuskript
schubertmanu

Originalversion des Liedes

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Transposition für tiefe Stimme

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Quelle imslp.org o.a.: Im Abendrot.pdf