Komponist: Franz Schubert (1797-1828)
Textdichter: Ludwig Rellstab (1799-1860)

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Olga Monakh - Piano
Aufnahme: Sonntag, 13. September 2015 - Berlin



Liedtext

Rauschendes Bächlein,
So silbern und hell,
Eilst zur Geliebten
So munter und schnell?
Ach, trautes Bächlein,
Mein Bote sei du;
Bringe die Grüße
Des Fernen ihr zu.

All' ihre Blumen,
Im Garten gepflegt,
Die sie so lieblich
Am Busen trägt,
Und ihre Rosen
In purpurner Glut,
Bächlein, erquicke
Mit kühlender Flut.

Wenn sie am Ufer,
In Träume versenkt,
Meiner gedenkend,
Das Köpfchen hängt;
Tröste die Süße
Mit freundlichem Blick,
Denn der Geliebte
Kehrt bald zurück.

Neigt sich die Sonne
Mit röthlichem Schein,
Wiege das Liebchen
In Schlummer ein.
Rausche sie murmelnd
In süße Ruh,
Flüstre ihr Träume
Der Liebe zu.

Quelle(n) & alternative Kompositionen: www.lieder.net

Entstehung

komponiert: August 1828

Veröffentlichung (angezeigt): 1829

Originaltonart: G

Liedform: A-B-A



Geschrieben von: Peter Schöne

Noten

Originalversion des Liedes

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Quelle imslp.org o.a.: 01 Liebesbotschaft.pdf