Komponist: Franz Schubert (1797-1828) Textdichter: Karl Gottfried Winkler (1775-1856)

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Olga Monakh - Piano
Aufnahme: Sonntag, 03. Oktober 2010 - Berlin

Liedtext

heutige Schreibweise

Oft in einsam stillen Stunden
Hab ich ein Gefühl empfunden,
Unerklärbar, wunderbar!
Das wie Sehnsucht nach der Ferne
Hoch hinauf in bessre Sterne
Wie ein leises Ahnen war.

Jetzt, wo von der Heimat Frieden
Ich so lang' schon abgeschieden,
Und in weiter Fremde bin,
Fühlt ein ängstlich heißes Sehen
Unter sanften Wehmutstränen
Tief bewegt mein innrer Sinn.

Dieses, weiss ich zu erklären,
Ist ein inniges Begehren
Nach dem Freunde, liebend mich,
In die alten, süssen Bande,
Nach dem teuren Vaterlande,
Und das Heimweh nennt es sich.

Wenn in Stunden sel'ger Weihe
Sich der frühern Wonnen Reihe,
Dunkel wär' mein Geist bewußt;
Wenn sich neue Sinne fänden,
Die das Höhere verständen
In der tiefbewegten Brust!

Zur Musik

komponiert: 1816

Veröffentlichung (angezeigt): 1887

Originaltonart:

Noten

Noten-Quelle auf imslp.org o.ä.: Das Heimweh.pdf

Textquelle und alternative Kompositionen: www.lieder.net

Geschrieben von: Peter Schöne

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