Komponist: Franz Schubert (1797-1828) Textdichter: Georg Jacobi (1740-1814)

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Holger Berndsen - Piano
Aufnahme: Samstag, 07. März 2015 - Würzburg

Liedtext

heutige Schreibweise

Wo die Taub' in stillen Buchen
Ihren Tauber sich erwählt,
Wo sich Nachtigallen suchen,
Und die Rebe sich vermählt;
Wo die Bäche sich vereinen,
Ging ich oft mit leichtem Scherz,
Ging ich oft mit bangem Weinen,
Suchte mir ein liebend Herz.

O, da gab die finstre Laube
Leisen Trost im Abendschein;
O, da kam ein süßer Glaube
Mit dem Morgenglanz im Hain;
Da vernahm ich's in dem Winden,
Ihr Geflüster lehrte mich:
Daß ich suchen sollt und finden,
Finden, holde Liebe, dich!

Aber ach! wo blieb auf Erden,
Holde Liebe, deine Spur?
Lieben, um geliebt zu werden,
Ist das Los der Engel nur.
Statt der Wonne fand ich Schmerzen,
Hing an dem, was mich verließ;
Frieden gibt den treuen Herzen
Nur ein künftig Paradies.

Zur Musik

komponiert: 1816

Veröffentlichung (angezeigt): 1885

Originaltonart: As

Liedform: Strophenlied

Noten

Noten-Quelle auf imslp.org o.ä.: Trauer der Liebe.pdf

Textquelle und alternative Kompositionen: www.lieder.net

Geschrieben von: Peter Schöne

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