Komponist: Franz Schubert (1797-1828) Textdichter: unbekannt

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Olga Monakh - Piano
Aufnahme: Montag, 30. August 2010 - Berlin

Liedtext

Mein Handwerk geht durch alle Welt
Und bringt mir manchen Taler Geld,
Dess bin ich hoch vergnügt.
Den Tischler braucht ein jeder Stand,
Schon wird das Kind durch meine Hand
In sanften Schlaf gewiegt.

Das Bette zu der Hochzeitnacht
Wird auch durch meinen Fleiß gemacht
Und künstlich angemalt.
Ein Geizhals sei auch noch so karg,
Er braucht am Ende einen Sarg,
Und der wird gut bezahlt.

Drum hab' ich immer frohen Mut
Und mache meine Arbeit gut,
Es sei Tisch oder Schrank.
Und wer bei mir brav viel bestellt
Und zahlt mir immer bares Geld,
Dem sag' ich großen Dank.

Mein Handwerk geht durch alle Welt
Und bringt mir manchen Thaler Geld,
Deß bin ich hoch vergnügt.
Den Tischler braucht ein jeder Stand,
Schon wird das Kind durch meine Hand
In sanften Schlaf gewiegt.

Das Bette zu der Hochzeitnacht
Wird auch durch meinen Fleiß gemacht
Und künstlich angemahlt.
Ein Geizhals sei auch noch so karg,
Er braucht am Ende einen Sarg,
Und der wird gut bezahlt.

Drum hab' ich immer frohen Muth
Und mache meine Arbeit gut,
Es sei Tisch oder Schrank.
Und wer bei mir brav viel bestellt
Und zahlt mir immer bares Geld,
Dem sag' ich großen Dank.

Autograph Schubert

Mein Handwerk geht durch alle Welt
Und bringt mir manchen Thaler Geld,
Deß bin ich hoch vergnügt.
Den Tischler braucht ein jeder Stand,
Schon wird das Kind durch meine Hand
In sanften Schlaf gewiegt.

Das Bette zu der Hochzeitnacht
Wird auch durch meinen Fleiß gemacht
Und künstlich angemahlt.
Ein Geizhals sei auch noch so karg,
Er braucht am Ende einen Sarg,
Und der wird gut bezahlt.

Drum hab' ich immer frohen Muth
Und mache meine Arbeit gut,
Es sei Tisch oder Schrank.
Und wer bei mir brav viel bestellt
Und zahlt mir immer bares Geld,
Dem sag' ich großen Dank.

Autograph Schubert

Zur Musik

komponiert: 25. August 1815

Veröffentlichung (angezeigt): 1850

Originaltonart: C-Dur

Liedform: Strophenlied

Besonderheiten:

In seinem produktivsten Jahr 1815 schrieb Schubert etwa 145 Lieder. Am Entstehungstag des Tischlerliedes waren es insgesamt 9 Lieder.

Schubert war damals 18 Jahre alt.

Zur Veröffentlichung

Zur Quellenlage (Manuskripte etc.) kann man sich im thematischen Verzeichnis von O.E.Deutsch informieren.

Das laut Deutschverzeichnis verschollene Manuskript wurde am 04. Dezember 2018 bei Sotheby's London unter der Katalognummer 318 versteigert. Ein Faksimile des Liedes kann dort online studiert werden. (abgerufen 2020-XII-01)

Die Erstveröffentlichung besorgte A. Diabelli et Comp. als Nachlass-Lieferung 48, VN 8837 4.1

Die Version unterscheidet sich in vielen Punkten vom oben genannten Manuskript. Deswegen sind in der Neuen Gesamtausgabe zwei Fassungen verzeichnet.

Die Sterne D 684, von Schlegel. 
Erndtelied D 434, von Hölty. 
Trinklied D 888, von Shakespeare. 
Klage D 436, von Hölty. 
Mignon D 727, von Goethe.
Der Goldschmiedsgesell D 560, von Goethe. 
Tischlerlied D 274.

In Musik gesetzt für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte von Franz Schubert.

Noten

Alte Gesamtausgabe Serie XX, Bd. 03, Nr. 131

Neue Gesamtausgabe IV, Bd. 09

Friedländer Bd. VII » 067

Bärenreiter Urtext VIII » 19

Link zum Manuskript
schubertmanu

Erstdruck

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Originalversion des Liedes

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Quelle(n)

4.1 Österreichische Nationalbibliothek - Digitalisierte Sammlungen, A. Diabelli et Comp., Wien, Erstdruck Nachlass 48, Sig. SH.Schubert.584

Noten-Quelle auf imslp.org o.ä.: Tischlerlied .pdf

Textquelle und alternative Kompositionen: www.lieder.net

Geschrieben von: Peter Schöne

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