Komponist: Franz Schubert (1797-1828) Textdichter: Franz Xaver Schlechta von Wschehrd (1796-1875)

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Olga Monakh - Piano
Aufnahme: Samstag, 25. August 2012 - Berlin

Liedtext

heutige Schreibweise

Schlagt mein ganzes Glück in Splitter,
Nehmt mir alle Habe gleich,
Lasset mir nur meine Zither,
Und ich bleibe froh und reich.

Wenn des Grames Wolken ziehen,
Haucht sie Trost in meine Brust,
Und aus ihrem Golde blühen
Alle Blumen meiner Lust.

Will die Liebe nicht gewähren,
Freundschaft brechen ihre Pflicht,
Kann ich beide stolz entbehren,
Aber meine Zither nicht.

Reißet meines Lebens Sehne,
Wird sie mir ein Kissen sein,
lullen mich die süßen Töne
In den letzten Schlummer ein.

In den Grund des Tannenhaines
Senkt mich leise dann hinab;
Und statt eines Leichensteines
Stellt die Zither auf mein Grab,

Daß ich, wenn zum stillen Reigen,
Aus des Todes dunklem Bann,
Mitternachts die Geister steigen,
Ihre Saiten rühren kann.

Zur Musik

komponiert: Februar 1825

Veröffentlichung (angezeigt): 1830

Originaltonart:

Noten

Noten-Quelle auf imslp.org o.ä.: Des Sängers Habe.pdf

Textquelle und alternative Kompositionen: www.lieder.net

Geschrieben von: Peter Schöne

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