Komponist: Franz Schubert (1797-1828)
Textdichter: Friedrich Schlegel

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Olga Monakh - Piano
Aufnahme: Mittwoch, 07. August 2013 - Berlin



Liedtext

Du staunest, o Mensch, was heilig wir strahlen?
O folgest du nur den himmlischen Winken,
Vernähmest du besser, was freundlich wir blinken,
Wie wären verschwunden die irdischen Qualen!
Dann flöße die Liebe aus ewigen Schalen,
Es atmeten alle die reinen Azuren,
Das lichtblaue Meer umschwebte die Fluren,
Und funkelten Sterne auf den heimischen Talen.

Aus göttlicher Quelle sind alle genommen,
Ist jegliches Wesen nicht eines im Chore?
Nun sind ja geöffnet die himmlischen Tore,
Was soll denn das bange Verzagen noch frommen?
O wäret ihr schon zur Tiefe geklommen,
So sähet das Haupt ihr von Sternen umflogen
Und spielend um's Herz die kindlichen Wogen,
Zu denen die Stürme des Lebens nicht kommen.

Quelle & alternative Kompositionen: www.lieder.net

Entstehung

komponiert: 1820

veröffentlicht: 1850

Originaltonart: Es-Dur

Geschrieben von: Peter Schöne

Noten

Quelle imslp.org: Die Sterne.pdf