Komponist: Franz Schubert (1797-1828)
Textdichter: Franz Seraph Ritter von Bruchmann (1798-1867)

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Olga Monakh - Piano
Aufnahme: Montag, 25. Juli 2011 - Berlin



Liedtext

Wer wagt's,
Wer will mir die Leier zerbrechen,
Noch tagt's,
Noch glühet die Kraft, mich zu rächen.

Heran, heran, ihr alle,
Wer immer sich erkühnt,
Aus dunkler Felsenhalle
Ist mir die Leier gegrünt.

Ich habe das Holz gespalten
Aus riesigem Eichenbaum,
Worunter einst die Alten
Umtanzten Wodans Saum.

Die Saiten raubt ich der Sonne,
Den purpurnen, glühenden Strahl,
Als einst sie in seliger Wonne
Versankt in das blühende Tal.

Aus alter Ahnen Eichen,
Aus rotem Abendgold
Wirst Leier du nimmer weichen,
So lang die Götter mir hold.

Quelle & alternative Kompositionen: www.lieder.net

Entstehung

komponiert: Februar 1823

veröffentlicht: 1831

Originaltonart: g-moll

Liedform: durchkomponiert

Protestlied

Geschrieben von: Peter Schöne

Noten

Originalversion des Liedes

Quelle imslp.org: Der zürnende Barde.pdf