Komponist: Franz Schubert (1797-1828)
Textdichter: Ludwig Heinrich Christoph Hölty (1748-1776)

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Olga Monakh - Piano
Aufnahme: Mittwoch, 15. Mai 2013 - Berlin



Liedtext

Nimmer werd' ich, nimmer dein vergessen,
Kühle, grüne Dunkelheit,
Wo mein liebes Mädchen oft gesessen,
Und des Frühlings sich gefreut.

Schauer wird durch meine Nerven beben,
Werd' ich deine Blüten seh'n,
Und ihr Bildnis mir entgegenschweben,
Ihre Gottheit mich umweh'n.

Tränenvoll werd' ich beim Mondenlichte,
In der Geisterstunde Grau'n,
Dir entgegenzittern und Gesichte
Auf Gesichte werd' ich schau'n;

Mich in manchen Göttertraum verirren
Bis Entzückung mich durchbebt,
Und nach meinem süßen Täubchen girren,
Dessen Abschied vor mir schwebt.

Wenn ich auf der Bahn der Tugend wanke
Weltvergnügen mich bestrickt;
Dann durchglühe mich der Feu'rgedanke,
Was in dir ich einst erblickt.

Uns, als strömt' aus Gottes offnem Himmel
Tugendkraft auf mich herab,
Werd' ich fliehen, und vom Erdgewimmel
Fernen meinen Pilgerstab.

Quelle & alternative Kompositionen: www.lieder.net

Entstehung

komponiert: 17. Juni 1815

veröffentlicht: 1865

Geschrieben von: Peter Schöne

Noten

Quelle imslp.org o.a.: Die Laube.pdf