Komponist: Franz Schubert (1797-1828)
Textdichter: Johann Baptist Mayrhofer (1787-1836)

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Olga Monakh - Piano
Aufnahme: Mittwoch, 15. Mai 2013 - Berlin



Liedtext

Es träumen die Wolken,
die Sterne, der Mond,
Die Bäume, die Vögel,
die Blumen, der Strom,
Sie wiegen und schmiegen
sich tiefer zurück,
Zur ruhigen Stätte,
zum tauigen Bette,
zum heimlichen Glück.

Doch Blättergesäusel
Und Wellengekräusel
Verkünden Erwachen;
Denn ewig geschwinde,
Unruhige Winde,
Sie stöhnen, sie fachen
Erst schmeichelnde Regung,
Dann wilde Bewegung;
Und dehnende Räume
Verschlingen die Träume.
Im Busen, im reinen,
Bewahre die Deinen;
Es ströme dein Blut,
Vor rasenden Stürmen
Besonnen zu schirmen
Die heilige Glut.

 

Quelle & alternative Kompositionen: www.lieder.net

Entstehung

komponiert: 1819

veröffentlicht: 1829

Geschrieben von: Peter Schöne

Noten

Quelle imslp.org o.a.: Beim Winde.pdf