Komponist: Franz Schubert (1797-1828)
Textdichter: August Wilhelm Schlegel

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Olga Monakh - Piano
Aufnahme: Mittwoch, 15. Mai 2013 - Berlin



Liedtext

Der Frühlingssonne holdes Lächeln
Ist meiner Hoffnung Morgenrot;
Mir flüstert in des Westens Fächeln
Der Freude leises Aufgebot.
Ich komm', und über Tal und Hügel,
O süße Wonnegeberin,
Schwebt, auf des Liedes raschem Flügel,
Der Gruß der Liebe zu dir hin.

Der Gruß der Liebe von dem Treuen,
Der ohne Gegenliebe schwur,
Dir ewig Huldigung zu weihen
Wie der allwaltenden Natur;
Der stets, wie nach dem Angelsterne
Der Schiffer, einsam blickt und lauscht,
Ob nicht zu ihm in Nacht und Ferne
Des Sternes Klang herniederrauscht.

Heil mir! Ich atme kühnes Sehnen
Und atm' es bald an deiner Brust,
Und saug' es ein mit deinen Tönen
Im Pulsschlag namenloser Lust.
Du lächelst, wenn mein Herz, umfangen
Von deiner Näh', dann wilder strebt,
Indes das selige Verlangen
Der Güt' um deine Lippe schwebt.
 
Du liebst mich, göttlich hohes Wesen!
Du liebst mich, sanftes zartes Weib!
Es gnügt. Ich fühle mich genesen,
Und Lebensfüll an Seel' und Leib.
Nein, noch met dem Geschick zu hadern,
Das schnell mich wieder von dir reisst,
Verschmäht mein Blut, das durch die Adern
Mit stolzen leichten Wellen kreisst.

Quelle & alternative Kompositionen: www.lieder.net

Entstehung

komponiert: September 1825

veröffentlicht: 1843

Geschrieben von: Peter Schöne

Noten

Quelle imslp.org o.a.: Wiedersehn.pdf