Komponist: Franz Schubert (1797-1828)
Textdichter: Johann Gabriel Seidl (1804-1875)

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Olga Monakh - Piano
Aufnahme: Mittwoch, 28. August 2013 - Berlin



Liedtext

Die Scheibe friert, der Wind ist rauh,
Der nächt'ge Himmel rein und blau.
Ich sitz' in meinem Kämmerlein
Und schau' ins reine Blau hinein.

Mir fehlt etwas, das fühl' ich gut,
Mir fehlt mein Lieb, das treue Blut;
Und will ich in die Sterne seh'n,
Muß stets das Aug' mir übergeh'n.

Mein Lieb, wo weilst du nur so fern,
Mein schöner Stern, mein Augenstern?
Du weißt, dich lieb' und brauch' ich ja,
Die Träne tritt mir wieder nah.

Da quält' ich mich so manchen Tag,
Weil mir kein Lied gelingen mag,
Weil's nimmer sich erzwingen läßt
Und frei hinsäuselt wie der West.

Wie mild mich's wieder g'rad' durchglüht!
Sieh' nur, das ist ja schon ein Lied!
Wenn mich mein Los vom Liebchen warf,
Dann fühl' ich, daß ich singen darf.

Quelle & alternative Kompositionen: www.lieder.net

Entstehung

komponiert: März 1826

veröffentlicht: 1828

Originaltonart: d-moll

Liedform: durchkomponiert

Geschrieben von: Peter Schöne

Noten

Das Manuskript zu diesem Lied online studieren
schubertmanu

Originalversion des Liedes

Quelle imslp.org o.a.: Sehnsucht.pdf