Komponist: Franz Schubert (1797-1828)
Textdichter: Johann Mayrhofer (1787-1836)

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Ralph Neubert - Piano
Aufnahme: Dienstag, 14. Juni 2011 - Erfurt



Liedtext

Ist dies Tauris, wo der Eumeniden
Wut zu stillen Pythia versprach?
Weh! die Schwestern mit den Schlangenhaaren
Folgen mir vom Land der Griechen nach.

Rauhes Eiland, kündest keinen Segen;
Nirgends sproßt der Ceres milde Frucht;
Keine Reben blüh'n, der Lüfte Sänger,
Wie die Schiffe, meiden diese Bucht.

Steine fügt die Kunst nicht zu Gebäuden,
Zelte spannt des Skythen Armut sich;
Unter starren Felsen, rauhen Wäldern
Ist das Leben einsam, schauerlich!

»Und hier soll,« so ist ja doch ergangen
An den Flehenden der heilige Spruch,
»Eine hohe Priesterin Dianens
Lösen meinen und der Väter Fluch.«

 

Quelle & alternative Kompositionen: www.lieder.net

Entstehung

komponiert: 1817

veröffentlicht: 1831

Geschrieben von: Peter Schöne

Noten

Quelle imslp.org o.a.: Orest auf Tauris.pdf