Komponist: Franz Schubert (1797-1828)
Textdichter: Johann Gottfried Kumpf ("Ermin") (1781-1862)

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Olga Monakh - Piano
Aufnahme: Freitag, 24. Juni 2011 - Berlin



Liedtext

Rein und freundlich lacht der Himmel
Nieder auf die dunkle Erde,
Tausend goldne Augen blinken
Lieblich in die Brust der Menschen,
Und des Mondes lichte Scheibe
Segelt heiter durch die Bläue.

Auf den goldnen Strahlen zittern
Süßer Wehmut Silbertropfen,
Dringen sanft mit leisem Hauche
In das stille Herz voll Liebe,
Und befeuchten mir das Auge
Mit der Sehnsucht zartem Taue.

Funkelnd prangt der Stern des Abends
In den lichtbesä'ten Räumen,
Spielt mit seinem Demantblitzen
Durch der Lichte Duftgewebe,
Und viel holde Engelsknaben
Streuen Lillien um die Sterne.

Schön und hehr ist wohl der Himmel
In des Abends Wunderglanze,
Aber meines Lebens Sterne
Wohnen in dem kleinsten Kreise:
In das Auge meiner Silli
Sind sie alle hingezaubert.

 

Quelle & alternative Kompositionen: www.lieder.net

Entstehung

komponiert: 1815

veröffentlicht: 1830

Geschrieben von: Peter Schöne

Noten

Quelle imslp.org: Der Mondabend.pdf