Komponist: Franz Schubert (1797-1828)
Textdichter: Johann Georg Jacobi (1740-1818)

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Holger Berndsen - Piano
Aufnahme: Samstag, 07. März 2015 - Würzburg



Liedtext

Bey der Liebe reinsten Flammen,
Glänzt das arme Hütten-Dach:
Liebchen! ewig nun beysammen!
Liebchen! schlafend oder wach!

Süßes, zärtliches Umfangen,
Wenn der Tag am Himmel graut:
Heimlich klopfendes Verlangen,
Wenn der Abend niederthaut!

Wonne dort auf allen Hügeln,
Wenn' im Thal, und Jubel hier!
Volle Freyheit, zu verriegeln
Unsre kleine Hütten-Thür!

Lobgesang in Finsternissen,
Wo kein Neider sich versteckt;
Wo nicht mehr, indem wir küssen,
Jedes Lüftchen uns erschreckt!

Und wir theilen alle Freuden,
Sonn' und Mond und Sternen-Glanz;
Allen Segen, alles Leiden,
Arbeit und Gebeth und Tanz.

So, bey reiner Liebe Flammen,
Endet sich der schöne Lauf;
Ruhig schweben wir zusammen,
Liebchen! Liebchen! Himmel auf.

Quelle & alternative Kompositionen: www.lieder.net

Entstehung

komponiert: 1816

veröffentlicht: 1895

Originaltonart: As-Dur

Liedform: Strophenlied

Geschrieben von: Peter Schöne

Noten

Quelle imslp.org o.a.: An Chloen.pdf