Komponist: Franz Schubert (1797-1828)
Textdichter: Friedrich von Matthisson (1761-1831)

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Christoph Schnackertz - Piano
Aufnahme: Donnerstag, 21. Juli 2011 - Erfurt



Liedtext

Die bretterne Kammer
Der Toten erbebt,
Wenn zwölfmal den Hammer
Die Mitternacht hebt.

Rasch tanzen um Gräber
Und morsches Gebein
Wir luftigen Schweber
Den sausenden Reih'n.

Was winseln die Hunde
Beim schlafenden Herrn?
Sie wittern die Runde
Der Geister von fern.

Die Raben entflattern
Der wüsten Abtei,
Und flieh'n an den Gattern
Des Kirchhofs vorbei.

Wir gaukeln und scherzen
Hinab und empor
Gleich irrenden Kerzen
Im dunstigen Moor.

O Herz, dessen Zauber
Zur Marter uns ward,
Du ruhst nun in tauber
Verdumpfung erstarrt;

Tief bargst du im düstern
Gemach unser Weh;
Wir Glücklichen flüstern
Dir fröhlich: Ade!

Quelle & alternative Kompositionen: www.lieder.net

Entstehung

komponiert: 14. Oktober 1814

veröffentlicht: 1840

Geschrieben von: Peter Schöne

Noten

Quelle imslp.org o.a.: Der Geistertanz.pdf