Komponist: Franz Schubert (1797-1828)
Textdichter: Michael Lubi (1757-1808)

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Boris Cepeda - Piano
Aufnahme: Dienstag, 21. Juli 2009 - Erfurt



Liedtext

Am hohen, hohen Turm,
Da weht ein kalter Sturm:
Geduld! die Glöcklein läuten,
Die Sonne blinkt von weiten.
Am hohen, hohen Turm,
Da weht ein kalter Sturm.

Im tiefen, tiefen Tal,
Da rauscht ein Wasserfall:
Geduld! ein bißchen weiter,
Dann rinnt das Bächlein heiter.
Im tiefen, tiefen Tal,
Da rauscht ein Wasserfall.

Am kahlen, kahlen Baum,
Deckt sich ein Täubchen kaum,
Geduld! bald blühn die Auen,
Dann wird's sein Nestchen bauen.
Am kahlen, kahlen Baum,
Deckt sich ein Täubchen kaum.

Dich friert, mein Töchterlein!
Kein Freund sagt: komm herein!
Laß unser Stündchen schlagen,
Dann werden's Englein sagen.
Das beste Stübchen gibt
Gott jenem, den er liebt.

Quelle & alternative Kompositionen: www.lieder.net

Entstehung

komponiert: Dezember 1814

veröffentlicht: 1872

Geschrieben von: Peter Schöne

Noten

Quelle imslp.org o.a.: Ammenlied.pdf