Komponist: Franz Schubert (1797-1828)
Textdichter: Karl Gottfried von Leitner (1800-1890)

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Boris Cepeda - Piano
Aufnahme: Donnerstag, 21. Mai 2009 - Erfurt



Liedtext

He! schenket mir im Helme ein,
Der ist des Knappen Becher,
Er ist nicht seicht, und traun, nicht klein,
Das freut den wackern Zecher.

Es schützte mich zu tausendmal
Vor Kolben, Schwert und Spießen,
Er dient mir jetzt als Trinkpokal
Und in der Nacht als Kissen.

Vor Lützen traf ihn jüngst ein Speer,
Bin fast ins Gras gesunken,
Ja, wär' er durch, hätt' nimmermehr
Ein Tröpfelchen getrunken;

Doch kam's nicht so, ich danke dir,
Du brave Pickelhaube!
Der Schwede büßte bald dafür
Und röchelte im Staube.

Nu, tröst' ihn Gott! Schenkt ein, schenkt ein!
Mein Krug hat tiefe Wunden,
Doch hält er noch den deutschen Wein
Und soll mir oft noch munden.

Quelle & alternative Kompositionen: www.lieder.net

Entstehung

komponiert: November 1827

veröffentlicht: 1830

Geschrieben von: Peter Schöne

Noten

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