Komponist: Franz Schubert (1797-1828)
Textdichter: Franz von Schober (1796-1882)

Wir empfehlen Ihnen, die Lieder mit einem Kopfhörer anzuhören!

download

Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Boris Cepeda - Piano
Aufnahme: Mittwoch, 14. Januar 2009 - Berlin



Liedtext

In tiefster Erde ruht ein alt Gesetz,
Dem treibt's mich rastlos immer nachzuspüren;
Und grabend kann ich Andres nicht vollführen.
Wohl spannt auch mir die Welt ihr goldnes Netz,

Wohl tönt auch mir der Klugheit seicht Geschwätz:
Du wirst die Müh und Zeit umsonst verlieren!
Das soll mich nicht in meiner Arbeit irren,
Ich grabe glühend fort, so nun, wie stets.

Und soll mich nie des Findens Wonne laben,
Sollt' ich mein Grab mit dieser Hoffnung graben,
Ich steige gern hinab, gestillt ist dann mein Sehnen.

Drum lasset Ruhe mir in meinem Streben,
Ein Grab mag man wohl jedem gerne geben,
Wollt ihr es denn nicht mir, ihr Lieben, gönnen?

Quelle & alternative Kompositionen: www.lieder.net

Entstehung

komponiert: November 1822

veröffentlicht: 1823

Geschrieben von: Peter Schöne

Noten

Quelle imslp.org: Schatzgräbers Begehr.pdf