Komponist: Franz Schubert (1797-1828)
Textdichter: Johann Baptist Mayrhofer (1787-1836)

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Boris Cepeda - Piano
Aufnahme: Mittwoch, 14. Januar 2009 - Berlin



Liedtext

Auf der Wellen Spiegel schwimmt der Kahn,
Alte Burgen ragen himmelan,
Tannenwälder rauschen geistergleich,
Und das Herz im Busen wird uns weich.

Denn der Menschen Werk sinken all',
Wo ist Turm, wo Pforte, wo der Wall,
Wo sie selbst, die Starken, erzgeschirmt,
Die in Krieg und Jagden hingestürmt?1

Trauriges Gestrüppe wuchert fort,
Während frommer Sage Kraft verdorrt:
Und im kleinen Kahne wird uns bang,
Wellen drohn wie Zeiten Untergang.

Quelle & alternative Kompositionen: www.lieder.net

Entstehung

komponiert: 1817

veröffentlicht: 1823Johann Bapt

Das Lied erschien im Jahr 1823 gemeinsam mit folgenden Liedern:

Aus der amtlichen "Wiener Zeitung" vom 19. Juni 1823

In der k. k. Kunst-, Alabsater- und Musikalienhandlung
von Sauer und Leidesdorf
in Wien, Kärntnerstraße Nr. 941, ist soeben neu erschienen:

Auf der Donau. Der Schiffer.
Wie Ulfru fischt.
Gedichte von J. Mayrhofer
In Musik gesetzt für eine Baßstimme, mit Begleitung des Pianoforte
von
Franz Schubert.
21tes Werk. Preis 1 fl. 30 kr W. W.

Quelle: Deutsch, Otto Erich: Schubert - Die Dokumente seines Lebens, Breitkopf & Härtel, 1964, S.194 f.

Geschrieben von: Peter Schöne

Geschrieben von: Peter Schöne

Noten

Quelle imslp.org o.a.: Auf der Donau.pdf