Komponist: Franz Schubert (1797-1828)
Textdichter: Ludwig Christoph Heinrich Hölty (1748-1776)

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Holger Berndsen - Piano
Aufnahme: Samstag, 05. September 2015 - München



Liedtext

Geuß nicht so laut der liebentflammten Lieder
Tonreichen Schall
Vom Blütenast des Apfelbaums hernieder,
O Nachtigall!

Du tönest mir mit deiner süßen Kehle
Die Liebe wach;
Denn schon durchbebt die Tiefen meiner Seele
Dein schmelzend »Ach«.

Dann flieht der Schlaf von neuem dieses Lager,
Ich starre dann
Mit naßem Blick und totenbleich und hager
Den Himmel an.

Fleuch, Nachtigall, in grüne Finsternisse,
Ins Haingesträuch,
Und spend im Nest der treuen Gattin Küsse,
Entfleuch, Entfleuch!

Quelle & alternative Kompositionen: www.lieder.net

Entstehung

komponiert: 22. Mai 1815

veröffentlicht: 1865

Originaltonart: fis-moll

Liedform: Strophenlied

Geschrieben von: Peter Schöne

Noten

Originalversion des Liedes

Quelle imslp.org o.a.: An die Nachtigall.pdf