Komponist: Franz Schubert (1797-1828)
Textdichter: Friedrich Rochlitz (1769–1842)

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Holger Berndsen - Piano
Aufnahme: Montag, 07. September 2015 - München



Liedtext

Meine Ruh' ist dahin,
Meine Freud' ist entflohn,
In dem Säuseln der Lüfte,
In dem Murmeln des Bachs
Hör' ich bebend nur Klageton.

Seinem schmeichelnden Wort,
Und dem Druck seiner Hand,
Seinem heißen Verlangen,
Seinem glühenden Kuß,
Weh' mir, daß ich nicht widerstand!

Wenn ich seh' ihn von fern,
Will ich ihn zu mir ziehn,
Kaum entdeckt mich sein Auge,
Kaum tritt näher er mir,
Möcht' ich gerne ins Grab entfliehn.

Quelle & alternative Kompositionen: www.lieder.net

Entstehung

komponiert: 1812

veröffentlicht: 09. November 1830

Originaltonart: g-moll

Liedform: Strophenlied

Nach dem Tode Schuberts als op. posth. 131 Nummer 3 gemeinsam mit "Der Mondabend" von Erwin. – "Trinklied" mit Chor von Herder (1813) bei Joseph Czerny, Wien veröffentlicht. (Quelle: Verzeichnis der im Stich erschienenen Lieder Schuberts)
Otto Erich Deutsch berichtet, dass eine Kopie des Liedes existiert, die der Schubertinterpret Carl von Schönstein anfertigte. Darauf steht als Titel "Klagelied, Schuberts erstes Lied ann 1812 in seinem 15t Jahre." Heute weiß man danke Deutsch, dass Schuberts erstes Lied Hagars Klage D5 ist. (Quelle: Otto Erich Deutsch. Thematisches Verzeichnis der Schubert-Lieder. S.10)

Geschrieben von: Peter Schöne

Noten

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www.schubert-online.at
schubertmanu

Originalversion des Liedes

Quelle imslp.org: Klaglied.pdf