Komponist: Franz Schubert (1797-1828)
Textdichter: Johann Mayrhofer (1787-1836)

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Olga Monakh - Piano
Aufnahme: Freitag, 11. September 2015 - Berlin



Liedtext

Der Lerche wolkennahe Lieder
Erschmettern zu des Winters Flucht,
Die Erde hüllt in Samt die Glieder
Und Blüten bilden rote Frucht.

Nur du, o sturmbewegte Seele,
Nur du bist blütenlos, in dich gekehrt,
Und wirst in goldner Frühlingshelle
Von tiefer Sehnsucht aufgezehrt.

Nie wird, was du verlangst, entkeimen
Dem Boden, Idealen fremd,
Der trotzig deinen schönsten Träumen
Die rohe Kraft entgegenstemmt.

Du ringst dich matt mit seiner Härte,
Vom Wunsche heftiger entbrannt,
Mit Kranichen ein strebender Gefährte,
Zu wandern in ein milder Land.

Quelle & alternative Kompositionen: www.lieder.net

Entstehung

komponiert: 1817

veröffentlicht: 1822

Originaltonart: C-Dur

Liedform: durchkomponiert

Geschrieben von: Peter Schöne

Noten

Originalversion des Liedes

Quelle imslp.org o.a.: Sehnsucht.pdf