Komponist: Franz Schubert (1797-1828)
Textdichter: Friedrich von Schlegel (1872-1829)

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Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Boris Cepeda - Piano
Aufnahme: Dienstag, 16. Dezember 2008 - Berlin



Liedtext

Wie deutlich des Mondes Licht
Zu mir spricht,
Mich beseelend zu der Reise;
"Folge treu dem alten Gleise,
Wähle keine Heimat nicht.
Ew'ge Plage
Bringen sonst die schweren Tage;
Fort zu andern
Sollst du wechseln, sollst du wandern,
Leicht entfliehend jeder Klage."

Sanfte Ebb und hohe Flut,
Tief im Mut,
Wandr' ich so im Dunkeln weiter,
Steige mutig, singe heiter,
Und die Welt erscheint mir gut.
Alles reine
Seh ich mild im Widerscheine,
Nichts verworren
In des Tages Glut verdorren:
Froh umgeben, doch alleine.

Quelle & alternative Kompositionen: www.lieder.net

Entstehung

komponiert: 1819

veröffentlicht: 1826

Originaltonart: D-Dur

Geschrieben von: Peter Schöne

Noten

Originalversion des Liedes

Quelle imslp.org: Der Wanderer.pdf