Komponist: Franz Schubert (1797-1828)
Autor: Johann Georg Jacobi (1740-1818)

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dot Interpreten: Peter Schöne - Bariton / Ralph Neubert - Piano
dot Aufnahme: Montag, 13. Juni 2011 - Erfurt

Liedtext

Todesstille deckt das Tal
Bei des Mondes halbem Strahl;
Winde flüstern dumpf und bang
In des Wächters Nachtgesang.

Leiser, dumpfer tönt es hier
In der bangen Seele mir,
Nimmt den Strahl der Hoffnung fort,
Wie den Mond die Wolke dort.

Hüllt, ihr Wolken, hüllt den Schein
Immer tiefer, tiefer ein!
Vor ihm bergen will mein Herz
Seinen tiefen, tiefen Schmerz.

Nennen soll ihn nicht mein Mund;
Keine Träne mach' ihn kund;
Senken soll man ihn hinab
Einst mit mir in's kühle Grab.

O der schönen langen Nacht,
Wo nicht Erdenliebe lacht,
Wo verlass'ne Treue nicht
Ihren Kranz von Dornen flicht!

An des Todes milder Hand
Geht der Weg in's Vaterland;
Dort ist Liebe sonder Pein;
Selig, selig werd' ich sein.

dotSource & alternative Kompositionen: www.recmusic.org

Noten

dotQuelle imslp.org: In der Mitternacht.pdf

Entstehung

dotkomponiert: 1816

dotveröffentlicht: 1895